Usability & Effizienz

Minimaler Aufwand bei Erstellung von Bedienhilfen durch Nutzer

Optimale Unterstützung bei der Bearbeitung
von Störfällen

Intuitive Darstellungs- und Interaktionsformen
für verschiedene Nutzerrollen

Motivation

Anreizsysteme im HMI-Design

Organisatorische Verankerung

Organisation & Wirtschaftlichkeit

Redaktion und Qualität der Bedienhilfen

Effizientes Wissensmanagement

Business Modelle für Anlagenhersteller
und Betreiber

Ausgangslage



Ein entscheidender Faktor für die Produktivität von Anlagen ist die effiziente Behandlung von Störfällen. Die Herausforderung liegt dabei in der großen Anzahl und Bandbreite möglicher Störfälle. Sinnvolle Anleitungen zur Behebung und Vermeidung existieren meist nur für häufig auftretende Standard- Störfälle. Viele Störfälle können auch nur von besonders erfahrenden Bedienern behoben werden.

Vision:
Nutzergenerierte Bedienhilfen



1. Mitarbeiter, die einen Störfall erfolgreich bearbeiten, dokumentieren den Lösungsweg.

2. In einem selbstlernenden System werden die Nutzereinträge und relevante Sensordaten gesammelt und konsolidiert.

3. Treten in der Zukunft bekannte oder ähnliche Störfälle auf, dienen die nutzergenerierten Dokumentationen als Bedienhilfen.

Bedienhilfen erstellen



Der Aufwand zur Erstellung muss möglichst gering und intuitiv sein. Das Projekt HMI 4.0 setzt hier auf neue Technologien und Lösungsansätze um umfangreiche Eingaben zu vermeiden. Drag & Drop, multimodale Eingabe z.B. über Gesten oder Sprache, grafische Dokumentationsformen z.B. am CAD-Objekt und der Einsatz von Sensoren zur teilautomatischen Erstellung sind hier nur einige Schlagwörter.

Motivation



Der Erfolg nutzergenerierter Bedienhilfen steht und fällt mit der Motivation der Mitarbeiter Bedienhilfen zu erstellen. Wir analysieren dazu verschiedene Anreizsysteme z.B. Credits, Auszeichnungen und soziale Netzwerk-Konzepte. Daraus entwickeln wir eigene Ansätze und prüfen wie diese organisatorische verankert werden können.

Optimale Bedienhilfen



Nur mit Hilfe von gut gestalteten Bedienhilfen können Störfälle effizient bearbeitet werden. Das Projekt HMI 4.0 legt dazu Qualitätskriterien fest. U.a. werden dabei sprachneutrale Ansätze betrachtet, z.B. ikonografische und grafische Instruktions-»Sprachen«. Auch personalisierte Darstellungen z.B. für unterschiedliche Erfahrungsniveaus, kulturelle und sozidemografische Hintergründe werden einbezogen. Bei Bedarf werden die Kriterien je nach Infrastruktur (Endgeräte, Zielplattform..) und typischen Arbeitsablauf angepasst.

Wissensmanagement



Die Wissensbasis ist die Grundlage für den Erfolg unserer Vision. Wir untersuchen dazu, welche Informationen benötigt werden, wer sie erstellen kann bzw. muss (Hersteller, Nutzer) und wie die fachliche und didaktische Qualität gesichert werden kann. Zum Ausbau der Wissensbasis prüfen wir Möglichkeiten zur Integration in bereits bestehende Wissensmanagementsysteme und zum Transfer von Bedienhilfen auf ähnliche Störungen oder Anlagen. Das Projekt HMI 4.0 betrachtet dabei auch ethische, rechtliche und soziale Implikationen und prüfen Möglichkeiten zum Austausch des Wissens über Betriebe- und Unternehmensgrenzen hinweg und mit dem Anlagenhersteller.

Business Modelle



Um Anlagenhersteller für nutzergenerierte Bedienhilfen zu gewinnen prüfen wir mögliche Business Modelle. Bspw. wie nutzergenerierten Inhalte für eigene Zwecke genutzt werden können z.B. durch Einsparung im Bereich der Dokumentation und als Grundlage für Verbesserungen der Anlagen oder Innovationen. Wir untersuchen auch ob die Aufbereitung der generierten Bedienhilfen als Service angeboten werden könnte.

Zeitplan





AP1 - Konzeptstudie

Konzepte und Lösungsansätze für
nutzergenerierte Bedienhilfen

1. Lösungsansätze
2. Guidelines und Design Patterns
3. HMI-Demonstrator

AP2 - HMI-Prototypen

Prototypische Umsetzung für
spezifische Use Cases


1. Für Partner-spezifische Use Cases
2. Integration in bestehende Infrastruktur